Wie die Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Ganey Tikva entstand

Im Juni 2010 fasst der Rat der Stadt Bergisch Gladbach den Beschluss, eine Städtepartnerschaft mit Beit Jala in Palästina zu begründen, und beauftragt den Bürgermeister, eine weitere - die zehnte (!) -  Städtepartnerschaft mit Israel zu initiieren.

 

Dieser stellt den Kontakt zur israelischen Botschaft und zur Organisation ULAI (Städte- und Gemeindebund in Israel) her. Mitte Juli 2011 überreicht eine Vertreterin des ULAI persönlich ein Schreiben von Avishai Levin, dem Bürgermeister von Ganey Tikva, der Interesse bekundet, mit Bergisch Gladbach und Beit Jala trilaterale Beziehungen aufzubauen. Im Mai 2012 erlebt eine erste Schnupper-Delegation aus Bergisch Gladbach einen sehr herzlichen und freundschaftlichen Empfang in Ganey Tikva. Im August 2012 gründet sich in der Kirche zum Heilsbrunnen der „Arbeitskreis Ganey Tikva, der die neue Freundschaft auf Bürgerebene pflegen will. Zum Neujahrsempfang des Bürgermeisters im Januar 2013 wird die Städtepartnerschaft feierlich besiegelt.

 

Einige Bürgermeisterdelegationen besuchen sich wechselseitig; In Ganey Tikva folgt zwischenzeitlich Lizy Delaricha ihrem Mentor Avishai Levin als eine von drei Bürgermeisterinnen in Israel. Ein Schüleraustauch zwischen der HaRishonim Junior High School und dem Otto-Hahn-Gymnasium findet jährlich statt, eine Bürgerreise wird organisiert, die zweite folgt 2015, und in Bergisch Gladbach werden einige verschiedene Veranstaltungen angeboten, um die jüdische Kultur und Geschichte besser kennen zu lernen. Am 24. Juni 2015 schließlich gründet sich der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. – kurz: Ganey-Tikva-Verein.

 

 

 

 

 

 

Verein zur Förderung
der Städtepartnerschaft Ganey Tikva - Bergisch Gladbach e.V.

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